26 Jul

Neuer Artikel: „Mixed Migration. Der Flüchtling als politische und ethische Figur“

In der Zeitschrift 2/2018 erschien kürzlich ein neuer Artikel von mir, der sich mit Gemischter Migration und dem Flüchtling als politische und ethische Figur beschäftigt.

Migration ist ein historisch sehr altes und im Zuge der Globalisierung sich immer komplexer ausdifferenzierendes Phänomen. Auf diese Komplexität beruft sich der Begriff der Mixed Migration. Aber er impliziert auch eine Sichtweise auf Migration, die der Kategorisierung und Systematisierung durch politische Gemeinschaften und Staaten entspringt, die den Zugang zu Aufenthalt und Schutz regeln wollen. Das umfasst nicht nur rechtliche, sondern auch genuin ethische und eminent politische Fragen und Entscheidungen.

Der Artikel kann leider nur mit Abonnement heruntergeladen werden. Eine frühere Version des Artikels (vorsicht: falsche Seitenzahlen) finden Sie hier:
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Bei Interesse an der gedruckten Version, melden Sie sich bitte direkt bei mir.

 

17 Apr

Out now: The Refugee Regime: Belonging, Sovereignty, and the Political of Forced Migration, in: Andreas Pott, Christoph Rass, Frank Wolff (Hrsg.): Was ist ein Migrationsregime? What is a Migration Regime?

New Publication out now:

The Refugee Regime: Belonging, Sovereignty, and the Political of Forced Migration, in: Andreas Pott, Christoph Rass and Frank Wolff (eds.): Was ist ein Migrationsregime? What is a Migration Regime?, Wiesbaden: VS Springer 2018, 167-185.

Access the chapter online.

The book on Springer Link.

27 Mrz

Beitrag in der F.A.Z. von Saskia Baas und mir: Warum eine Rückkehr von Syrern nicht absehbar ist

Am Montag, dem 26. März 2018 erschien in der Rubrik Fremde Federn (S. 8) der Frankfurter Allgemeinen Zeitung ein Beitrag von Saskia Baas, Leiterin der Forschungsinitiative Durable Solutions Platform in Amman, Jordanien, und mir zu den Aussichten einer Rückkehr syrischer Flüchtlinge aus Deutschland. Wir argumentieren, dass Syrer vor allem aus Not und Unkenntnis in ihr Herkunftsland zurückgehen aber dort weder Sicherheit noch Lebensperspektiven finden. Angesichts der Unabsehbarkeit einer Reintegration müsse sich die Staatengemeinschaft zunächst auf die lokale Integration in den Zufluchtsländern konzentrieren.

Der ganze Artikel kann hier gelesen werden:

25 Aug

Zwei Jahre nach dem „Flüchtlingssommer“ – Wo stehen wir heute? Eine Expertise für den Mediendienst Integration (mit Ina Göken)

Zwei Jahre nach dem „Flüchtlingssommer“ – Wo stehen wir heute?

Eine Expertise für den Mediendienst Integration
von Dr. Olaf Kleist und Ina Göken, IMIS Osnabrück

Als Angela Merkel Ende August 2015 in einer Pressekonferenz erklärte “Wir schaffen das, und dort, wo uns etwas im Wege steht, muss es überwunden werden, muss daran gearbeitet werden”, war kaum jemandem bewusst, wie dieser Weg aussieht und welche Hürden mit ihm einhergehen würden. Im Sommer 2015 war noch nicht abzusehen, wie sich die Zahlen von ankommenden Asylsuchenden entwickeln, wie Wohnungs- und Arbeitsmarkt, Schulen und Hochschulen auf die Flüchtlinge reagieren würden. Seit einigen Jahren gibt es in der deutschen Gesellschaft wichtige Entwicklungen aber auch Rückschritte im Bemühen, die Integration und gesellschaftliche Teilhabe von Migranten und deren Nachfahren zu verbessern. Auch die Forschung hat sich in vielen Studien vermehrt diesen Themen gewidmet. Im Folgenden werden wir die Entwicklungen seit 2015 und den aktuellen Stand der Integration von Flüchtlingen in diesen Bereichen beleuchten. Dabei sollen wichtige Maßnahmen, aber auch bestehende Herausforderungen hervorgehoben werden. Als ein Blick auf die Landkarte „Integration“ mag dies einen Eindruck vermitteln, wo wir auf dem 2015 von Angela Merkel prophezeiten Weg stehen.

Expertise herunterladen

Artikel über die Expertise

28 Jul

Interview zum Asylrechts-Urteil des EuGH auf Deutschlandfunk Kultur: „Menschen dürfen nicht ‚wie Waren‘ verschoben werden“

Zum Anlass des EuGH Urteils zur Dublin III Regelung und Umsetzung in 2015 sprach ich mit dem Deutschlandfunk Kultur darüber, wie eine Reform des Dublin Abkommens die Wünsche von Asylbewerbern berücksichtigen sollte.

Migrationsforscher zum Asylrechts-Urteil des EuGH
Menschen dürfen nicht „wie Waren“ verschoben werden
Im Gespräch mit Vladimir Balzer und Axel Rahmlow
INTERVIEW | Beitrag vom 26.07.2017

 

21 Jun

‚Journal of Refugee Studies‘ Special Issue „History of Refugee Protection“ with my introduction – now published

The Special Issue „History of Refugee Protection“ has been published as the June 2017 issue of Journal of Refugee Studies. It is the result of an initial seminar series that I organised at the Refugee Studies Centre in Oxford in early 2015 and of ongoing editorial work with an additional workshop and extensive collaboration with and among the authors. I am really grateful to all the fantastic authors who contributed nine fascinating articles, covering the history or refugee protection from asylum in ancient Greece to UNHCR’s refugee camps in Central Africa. Overall, the publication shows how the idea of ‚the refugee‘ and the meaning of protection was transformed but also had notable characteristics throughout the centuries, in particular that the idea of extending protection to others depended on the organisation of receiving political communities.

The Special Issue is available form Oxford University Press:

https://academic.oup.com/jrs/issue 

Special Issue: History of Refugee Protection